Schachhefte (Motivation 2)

Ich weiß aus langjähriger Erfahrung, dass die Schachhefte die Kinder stark motivieren weiterzumachen. Sie schließen ein Heft mit einem Diplom ab und nach einer Prüfung bekommen sie eine Urkunde. Das Erreichen eines Diploms ist Motivation für das nächste Diplomheft. Die Kinder freuen sich unheimlich, wenn sie ein Heft geschafft haben. Sie sind stolz darauf, ein ganzes Heft gelöst zu haben.

Wichtig ist ein Konzept, das die Stärken und Schwächen der Kinder berücksichtigt. Wegen der kindgerechten Aufmachung der Hefte, können die Kinder die Züge sehr gut verfolgen und lernen. Nach einer Erklärung versucht jedes Kind selbst, die Übungsaufgaben zu lösen. Diese Methodik führt die Kinder in die richtige Richtung und motiviert sie. Manche Kinder gehen soweit, dass sie zuhause freiwillig versuchen, die Aufgaben zu lösen. Im normalen Unterricht würden sie dies nicht tun. Für Zweitklässler müssen die Themen leicht zu erfassen sein. Wenn die Kinder Schwierigkeiten beim Lösen der Aufgaben haben, sage ich immer: Wer ein Problem hat, soll zu mir kommen. Gerade die schwächeren Kinder brauchen oft meine Hilfe.

Ich beobachte im Unterricht genau, ob die Kinder das jeweilige Thema gut verstanden haben. Manche Kinder sind bei den Erklärungen nicht bei der Sache. Deshalb kommt es vor, dass sie ein Thema nicht so gut verstehen. In diesem Fall versuche ich, diesen Kindern bei der Lösung der Übungsaufgaben zu helfen und dabei das Problem noch einmal gründlich zu erklären. Ich mache mir absolut keine Sorgen, wenn ein Kind etwas nicht verstanden hat. Durch die Wiederholung der Züge in der Praxis bekommen die Kinder die verpassten Themen erneut erklärt. Das königliche Spiel ist die einzige Sportart, bei der die Kinder die gelernten Themen sofort in die Praxis umsetzen können.

Die Schachhefte bauen aufeinander auf und die Kinder lernen ein Thema nach dem anderen. Für die Zweitklässler ist ein leichter Einstieg wichtig. Mit der Zeit werden die Themen dann anspruchsvoller. Das Heft Bauerndiplom beginnt mit den Bauernzügen und endet mit Matt in einem Zug. Zwischen den Bauernzügen und dem Matt in einem Zug liegen Welten. Die Kinder reisen in diesem Heft durch die Züge und lernen sie praktisch zu beherrschen.

Im ersten Jahr bearbeiten die Kinder zwei Hefte: das Bauern- und das Springerdiplom. Beim Springerdiplom erfahren sie etwas über taktische Möglichkeiten. Geboten werden einfache Themen wie Abzugsmatt, Doppelschach, Abzugsschach, Abzugsgabel usw. Das Besondere beim Springerdiplom ist, dass die Kinder auf zwölf Seiten sortierte Beispiele für Matt in einem Zug lernen. Auf diese Weise beherrschen Sie mit der Zeit die Mattstellungen.

Stempel

Der Stempel ist eine tolle Motivation für Grundschulkinder. Wenn die Kinder die Aufgaben gelöst haben, werden sie von mir korrigiert und die Fehler werden eingekreist. Nachdem sie die falschen Antworten korrigiert haben, bekommen sie einen Stempel. mehr...


Pädagogik

Um zu verstehen, welche Bedeutung die Pädagogik für mich hat, muss man etwas über mich wissen. Ich wollte mich im Iran frei bewegen und frei äußern. Da ich Mitte 86 die Möglichkeit im Iran nicht gesehen habe, musste ich den Iran leider für immer mehr...


Schnupperkurs

Zweitklässler, die erste Erfahrungen mit dem Schachunterricht machen wollen, sollten sich zuerst einen Eindruck vom Unterricht, vom Schachlehrer und der Atmosphäre verschaffen. Die ersten zwei Wochen sind für Schachlehrer der wichtigste Teil des gesamten Projektes, mit dem die Kinder für mehr...


Turniere

Turniere spornen die Kinder an und motivieren sie zum Weiterkommen. Jedes Kind möchte gerne in der Tabelle möglichst oben stehen. Durch die Konkurrenz können sich die Kinder hervorragend entwickeln. Sie sind stolz darauf, dass sie bei den verschiedenen Turnieren mitmachen dürfen. mehr...


Der Anfang

Die Idee, Schachunterricht an den Schulen zu vermitteln, basiert auf folgenden, mit dem Deutschen Schachbund in Berlin abgestimmten Überlegungen: Das Schachspiel kann in vielerlei Hinsicht dazu beitragen, dem zentralen Problem von Lernstörungen bei Kindern und Jugendlichen mehr...



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